Ein gutes Ende
Bisher galt das Hospiz für todkranke Menschen als der bestmögliche Ort, um das Leben zu vollenden. Wir haben für unsere Bewohner und für uns das Ziel gesetzt, die Hospiz-Idee Stück für Stück in die Strukturen und Abläufe unserer Einrichtung zu integrieren.Geschulte Hospizmitarbeiter begleiten und betreuen dabei nicht nur den Bewohner und dessen Angehörige, sondern geben auch den zuständigen Mitarbeitern Hilfestellung und Unterstützung im sensiblen Umgang mit der Thematik.
Die Hospiz-Idee in unser Haus integrieren, bedeutet einen besonderen Schutzraum , den die Menschen in ihrem Sterbeprozess in der Regel brauchen, genau dort zu gewährleisten, wo sie sind und wo sie dann auch bleiben können, wenn sich die Bedürfnisse ändern. Wir achten darauf, dass es unserem Bewohner ermöglicht wird, bis in die letzte Lebensphase im Heim (also seinem Zuhause) bleiben zu können und bis zu Ihrem Tod hin in dem vertrauten Umfeld zu begleiten.
Ist ein letzter Wunsch bekannt, versuchen wir ihn zu erfüllen. Angehörige finden Unterstützung und ein offenes Ohr bei unseren Mitarbeitern. Es stehen ihnen unsere "Letzten Hilfe"-Boxen zur freien Verfügung in ihnen befinden sich Utensilien, wie z.B. Rosenkranz, Holzkreuz, Bibel, Duftöle, Musik-CD, Kerze und Literatur zum Vorlesen. Wir sehen den Tod als Teil des Lebens an.
Für unsere verstorbenen Bewohner zünden wir im Eingangsbereich eine Kerze an, um ihnen den Weg in ihre neue Welt zu erleuchten. Der Betrachter hat hier die Gelegenheit einen lieben Gruß in Form eines Gedanken, schriftlich oder bildlich im dazugehörigen Erinnerungsbuch niederzulegen.