Vorgestellt - Mitarbeiterportrait
Bernd Spröhwitz - Gärtner im Wohnpark Fuhseblick
Bernd Spröhwitz Lieblingsblume ist die Karthäusernelke. Eine wunderschöne, filigrane Wiesenpflanze, die trotz ihrer leuchtenden rosa-violetten Blüten, von vielen erst beim zweiten Hinschauen als Blume und nicht als lästiges, sogenanntes Unkraut erkannt wird. Die Blume sagt viel über den Menschen und Gärtner Spröhwitz aus, denn das laute, dominante Auftreten z.B. einer Rose ist sein Ding nicht. Spröhwitz arbeitet lieber im Hintergrund und er hat -verstärkt seit Beginn seiner Ausbildung zur Fachkraft für Natur und Umwelt- auch ökologische Aspekte immer im Blick. Und in diesem Fall schlägt die vom Aussterben bedrohte Karthäusernelke, die sogenannte Königin der Blumen, eindeutig um Längen. Seit drei Jahren arbeitet der gelernte Stahlbauschlosser und -schweißer als Gärtner im Wohnpark Fuhseblick. Sein Arbeitsplatz umfasst großzügige 20.000 qm beidseits der Fuhse. Und vom Anbau der Schnittblumen, die von den Hauswirtschafterinnen für die Dekoration der Räume benötigt werden, bis hin zur Pflege der idyllischen Teichanlage gibt es eigentlich immer was zu tun. Was ihm dabei am meisten Spaß macht? "Eigentlich alles", ist die knappe Antwort, "denn das eine baut bei der Gartenarbeit auf dem anderen auf. Wer schön gepflanzt hat, muss auch Unkraut jäten, sonst ist die Blütenpracht schnell vorbei." Nach Abschluss seiner Zusatz-Ausbildung hat sich der 52jährige verheiratete Vater von drei Töchtern für den Fuhseblick-Garten noch viel vorgenommen. Er plant zwei Sitzgruppen aus Naturstein und die Anlage von Hochbeeten mit duftenden Wildrosen. Auch die Umsetzung eines Gebäudes aus Weiden könnte er sich vorstellen. Der schönste Lohn seiner Arbeit, ist für ihn die Freude und Anerkennung der Bewohner, für die er ja eigentlich bei Wind und Wetter im Garten steht. Oft kommen sie zu ihm in den Garten, suchen das Gespräch oder sagen einfach "Herr Spröhwitz, dass haben Sie ja wieder schön gemacht", bewundern die frisch gepflanzten Frühjahrsblüher oder die ordentlich hergerichteten Herbstbeete. "Das ist dann ein tolles Gefühl", freut sich der gebürtige Leipziger und muss auch schon wieder los, denn bevor es regnet, muss der Rasen noch gemäht werden.